Grundschule Wildberg / Effringen

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Neues aus dem Schulalltag

Autor: Thomas Schreiber
Artikel vom 14.12.2020

Förderverein finanziert Co2 Ampeln für die Klassenzimmer

Springt die Ampel auf "gelb" heißt es Fenster auf!

Frische Luft im Klassenzimmer ist nicht nur in Pandemiezeiten von Vorteil. An der Grundschule Wildberg/Effringen wurden nun CO2-Ampeln in den Klassenzimmern installiert. Der Förderverein der Grundschule hat diese CO2-Melder bei der Firma Illutronix GbR in Jettingen für die Schule gekauft.

In den Ampeln sind Infrarotsensoren eingebaut, die den CO2-Gehalt in der Raumluft messen. Wird ein bestimmter Wert überschritten, bei exakt 1000 ppm, geht die Ampel auf gelb und es muss gelüftet werden. Damit die Schülerinnen und Schüler nicht allzu sehr vom Unterricht abgelenkt sind, stehen die Ampeln im hinteren Bereich des Klassenzimmers.

Die Innenräume müssen regelmäßig und gründlich gelüftet werden, um das Risiko einer Sara-CoV-2-Infektion zu reduzieren. Besonders relevant ist diese Aussage vor dem Hintergrund, dass in den Grundschulen in voller Klassenstärke unterrichtet wird.

Durch Querlüften soll für eine möglichst hohe Zufuhr von Frischluft gesorgt werden, denn Tröpfchen und winzige Aerosol-Partikel sollen eine entscheidende Rolle bei der Übertragung von Sars-CoV-2 spielen. Vor allem die Aerosol-Teilchen, die beim Atmen, Husten, Sprechen und Niesen entstehen, können nach bisherigen Erkenntnissen Stunden bis Tage in der Luft schweben.

Der Förderverein lies die CO2-Ampeln von Ingenieur Dietmar Hätinger für die Grundschule anfertigen.